Haus Florida

Differenzierte Wohnangebote

Betreutes Wohnen für Menschen mit psychischen Erkrankungen

Für jedes Bedürfnis das passende Wohnangebot

Im Haus „Florida“ erwartet Menschen mit psychischen Erkrankungen und sozialen Einschränkungen ein vielfältiges Wohn- und Betreuungsangebot. Ob „Sozialtherapeutisches Wohnen“ (STW), Leben in einer „Therapeutischen Wohngemeinschaft“ (TWG) oder „Betreutes Einzelwohnen“ (BEW) – wir finden die passende Wohnform für jedes Bedürfnis.

Unser multiprofessionelles Team aus Sozialpädagog:innen, Krankenpfleger:innen und einem Psychologen setzt sich gemeinsam für die Belange der Bewohner:innen ein.

Wir haben die Erfahrung gemacht, dass die enge Beziehung zum Betreuungsteam entscheidend für das Wohlbefinden ist. Deshalb bieten wir sowohl stationäre als auch ambulante Angebote aus einer Hand an. Außerdem stehen wir den Bewohner:innen beim Übergang zwischen verschiedenen Wohnformen zuverlässig zur Seite.

Unsere Philosophie

  1. Die Bewohner:innen sollen sich in unseren betreuten Wohnangeboten zu Hause fühlen.
  2. Die Eigenverantwortung soll gestärkt, die psychische Gesundheit erhalten oder wiedererlangt werden.
  3. Wir orientieren unser Handeln an den Stärken und Ressourcen unserer Bewohner:innen.
  4. Das gemeinsame Lernen und eine vertrauensvolle Beziehung sind uns wichtig.
  5. Wir legen großen Wert auf kontinuierliches Qualitätsmanagement.

UNSERE BETREUUNGSANGEBOTE

Unser Ziel ist es, unseren Klient:innen ein (temporäres) Zuhause zu geben und sie gleichzeitig individuell zu fördern.

Wir stärken sie in ihrer Lebensqualität, ihrer persönlichen Stabilität und ihrer Entwicklung. So ermöglichen wir ihnen ein eigenständiges und selbstbestimmtes Leben. Es ist unser Anliegen, für alle das passende Angebot aus „Sozialtherapeutischem Wohnen“, „Therapeutischer Wohngemeinschaft“ (im Haus oder in einer Außenwohngruppe) oder „Betreutem Einzelwohnen“ zu finden. Dabei steht ihnen stets eine Bezugsperson zur Seite.

Sozialtherapeutisches Wohnen (STW)

Für die Klient:innen des Rosenwinkels hat sich gezeigt, dass der Schritt aus dem stationären Rahmen in eine Therapeutische Wohngemeinschaft oder hin zum Betreuten Einzelwohnen groß ist. Deshalb wird in allen unseren Häusern Wert auf einen behutsamen Übergang gelegt, der die individuellen Grenzen respektiert.
Das Sozialtherapeutische Wohnen Florida setzt mit seinem Angebot dort an, wo alltagsnahe Tätigkeiten schon gefestigter sind und weiter ausgebaut werden können. Dabei unterstützen wir unsere Bewohner:innen mit unterschiedlichen therapeutischen und niederschwelligen Beschäftigungsangeboten.

  • Betreuung unter vollstationären Bedingungen (= Sozialtherapeutisches Wohnen Rosenwinkel und Florida)
  • ausschließlich Einzelappartements mit eigenem Bad und gemeinsame Küchennutzung
  • Fokus auf Begleitung und Unterstützung von selbständigen Tätigkeiten
  • Training finanzieller, hauswirtschaftlicher und medizinischer Selbständigkeit
  • kein Entwicklungsdruck in Richtung ambulanter Betreuungsformen
  • Förderung der individuellen Ressourcen und Ziele
  • kein Nachtdienst im Haus, nur Nachtbereitschaft im Nachbarhaus
THERAPEUTISCHE WOHNGEMEINSCHAFT (TWG)

Die „TWG“ kann der nächste Entwicklungsschritt für Klient:innen des STW sein. Diese Stufe des betreuten Wohnens für Menschen mit psychischen Erkrankungen und sozialen Einschränkungen zeichnet sich durch deutlich mehr Autonomie aus: 

  • Einzelappartements mit eigenem BadMöglichkeit der Weiterentwicklung nach dem STW
  • TWG-Küche als Ort der Begegnung und Meetingskeine Rund-um-die-Uhr-Betreuung
BETREUTES EINZELWOHNEN (BEW)

Das BEW kann die langfristige Entwicklungsperspektive für Betreute anderer Wohnformen sein. Die Betreuung findet hier ambulant in einer eigenen Wohnung statt.

  • Angebot einer mittel- bis langfristigen ambulanten Betreuung
  • Unterstützung bei der selbständigen Lebens- und Haushaltsführung
  • Betreuung in einer selbst angemieteten Wohnung
  • individuelle Unterstützungskonzepte je nach Hilfebedarf
  • keine Notwendigkeit eines stationären Aufenthalts
Gruppen- und Einzelangebote

Eine individuell abgestimmte, sinnvolle und vor allem gewünschte Tagesgestaltung kann sich positiv auf die Stimmung der Bewohner:innen auswirken und somit auch auf die Lebensqualität und Stabilität.

Therapeutische
Angebote
  • Musiktherapie
  • Mal- und Gestaltungstherapie
  • Ergotherapie
  • Beschäftigungstherapie
  • Hundegestützte Therapie
  • Sporttherapie
  • Werken/Handwerk
  • Kochen
Für alle Klient:innen
  • Sportangebote: Nordic Walking, Basketball- und Fußballtraining
  • tagesstrukturierende Angebote: Kochgruppe, Gedächtnisgruppe, Entspannungsgruppe, Gartengruppe, Pressegruppe
  • Systemische Beratung
  • Tagesstätte und Kulturcafé als Begegnungsräume
Freizeitangebote

Durch gemeinsame Erlebnisse werden persönliche Berührungspunkte hergestellt. Daraus entwickelt sich Vertrauen zwischen den Klient:innen und zum Team.

  • Fußball- und Basketballtraining
  • Ausflüge (Wandern, Schwimmen, Kulturprogramm, …)
  • Urlaube
  • Feierlichkeiten (Sommerfest, Weihnachten, Neujahr, Ostern, Fasching, …)
  • Kulturcafé
  • Kleinkunstbühne
Perspektiven
schaffen

In Zusammenarbeit mit den anderen Einrichtungen vom ReAL Verbund und externen Stellen besteht die Möglichkeit, eine Beschäftigung, ein Praktikum, eine Zuverdienst- oder eine Ausbildungsstelle zu finden.

  • Produktionswerkstatt
  • Berufsausbildung für Menschen mit besonderem Förderbedarf
  • verschiedene Praktika (Vermittlung und Begleitung)
  • Zuverdienstprogramme
  • Café-Team Tagesstätte
  • leichte Tätigkeiten (in Haus und Garten)
Nachsorge

Abschiednehmen ist niemals einfach. Nicht nur uns, auch unseren Klient:innen fällt es schwer, sich am Ende ihres Aufenthalts von gewohnten Strukturen und liebgewonnenen Menschen zu lösen. In unserer Nachsorge achten wir darauf, dass vieles aus dem vertrauten Umfeld beibehalten werden kann.
Diese Angebote können Sie auch nach Beendigung der Betreuung noch genutzt werden:

  • Tagesstätte Aufwind
  • Kulturcafé
  • Hilfstätigkeiten (in Haus und Garten)

Wichtige Informationen

KOOPERATIONEN

Durch die Teilnahme in unterschiedlichen Gremien werden Themen und Bedarfe einrichtungsübergreifend besprochen, beraten und bearbeitet. Der gemeinsame fachliche Austausch mit allen relevanten Stellen ist uns wichtig.

  • Die FQA (Fachstelle für Pflege- und Behinderteneinrichtungen, Qualitätsentwicklungen und Aufsicht) berät Einrichtungen hinsichtlich der Qualität der stationären Betreuungsformen.
  • Die Bezirke, vor allem der Bezirk Oberbayern, sind unsere wichtigsten Kostenträger.
  • Wir engagieren uns politisch in Gremien zur Interessenvertretung. Dazu zählen der „SPG“ (Steuerungsverbund psychische Gesundheit), die „AK Allgemeinpsychiatrie“ (Psychiatrische Einrichtungen in der Region) sowie „Der Paritätische“, unser Wohlfahrtsverband.
  • Unsere Kolleg:innen vom Fachbereich „Arbeit“ unterstützen uns mit ihrem Know-how zu den Themen Berufsvorbereitung, Berufsausbildung, „Unterstützte Beschäftigung“, Handwerkerservice, Produktionswerkstatt, Zuverdienst, etc.
  • Fachbereich „Rehabilitation / RPK“: Für alle, die nach der Reha noch Unterstützung brauchen, bieten wir Wohnmöglichkeiten in Bad Tölz. Ebenso vermitteln wir an die Angebote der „RPK“ (Rehabilitation psychisch Kranker).

BEZUGSPERSONENSYSTEM

Wir schlagen bei der Aufnahme eine:n zuständige:n Kolleg:in als Bezugsperson vor. Diese:r ist Ansprechpartner:in für alle Belange, plant und koordiniert den Betreuungsprozess. Auf Wunsch ist selbstverständlich ein Wechsel der Bezugspersonen  möglich, um eine tragfähige Beziehung aufbauen zu können.

Wir arbeiten mit unseren Bezugsklient:innen maßnahmenübergreifend zusammen. Das heißt, eine bestimmte Bezugsperson begleitet unabhängig von der Betreuungsform durch die verschiedenen Maßnahmen. Zusätzlich sind die anderen Mitarbeiter:innen jederzeit für unsere Klient:innen ansprechbar.

FINANZIERUNG

In der Regel werden die Betreuungskosten von dem überörtlichen Sozialhilfeträger übernommen. Bei Sozialhilfeempfänger werden auch die Lebenshaltungskosten berücksichtigt. Es bedarf in erster Linie der leistungsrechtlichen Unterstützung durch den überörtlichen Sozialhilfeträger nach dem SGB XII §75 ff i.V.m. §55 (Eingliederungshilfe zur Teilhabe am Leben an der Gemeinschaft).
Bei beginnender Pflegebedürftigkeit beginnt das leistungsrechtliche Zusammenspiel. Über den überörtlichen Sozialhilfeträger kommt der §43 a SGB XI bei Antrag und Anerkennung zum Tragen.

Im ambulanten Bereich braucht es zwei Kostenübernahmen: (1) Betreuungskosten + (2) Lebenshaltungskosten. Für Letzteres (2) kommen auch andere Leistungsträger, wie das Jobcenter oder die Rentenversicherung zum Tragen.

Unsere Leistungsträger:

SERVICEZEITEN

Wir sind täglich von 7:30 Uhr bis 20:15 erreichbar, auch an Wochenenden und Feiertagen. Unsere großzügige Büroetage mit gemütlicher Wohnküche ermöglicht es unseren Klient:innen, jederzeit vorbeizukommen und mit uns im Kontakt zu treten. Daneben bietet das Kulturcafé im Untergeschoss des Hauses während unserer Öffnungszeiten Raum für ungezwungenes Beisammensein.

Unsere Einrichtungen 
im Überblick

Haus Rosenwinkel

Haus Sonnenschein

Tagesstätte Aufwind

Kulturcafé

Kontaktieren Sie uns!

Haus Florida
Betreutes Wohnen 

Ludwigstraße 34
83646 Bad Tölz

Tel.: 08041 766-4100
Fax: 08041 766-1930
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